
THEMA: WALDWILDNIS UND WILDTIERE - SPUREN
WALDWILDNIS
Der Begriff "Wildnis" tauchte erstmals im 15. Jahrhundert auf. Das Wort wird heute vorwiegend als Synonym für unbewohnte Landschaften wie "Steppe", "Wüste", "Urwald", "Heide", "Moor" u.ä. verwendet.
Das Ebenforster Moor im Nationalpark Kalkalpen ist ein Hochmoor und somit noch eine so genannte Wildnis.
Pflanzen, welche in diesem extrem nährstoffarmen und sauren Milieu vorkommen, sind beispielsweise Wollgras, Sonnentau, Torfmoos, Fieberklee, Alpen-Fettkraut sowie der autochtoner Fichtenwald. Dieser befindet sich am Rande eines Moores.
Wildtiere
- 50 Säugetierarten (z.B. Luchs, Reh, Rothirsch, Braunbär, etc. Zeitweilig wandern diese durch den Nationalpark)
- 80 Brutvogelarten (Besonderheiten: Steinadler, Schwarzstorch, Auerhahn, Wießrückenspecht)
- 1600 (1400?) verschiedene Schmetterlingsarten, Alpenbockkäfer
TIERSPUREN
Folgende Spuren können Tiere hinterlassen: Trittsiegel, Fraßspuren, Kot- und Markierungsspuren sowie Behausungen und Wohnbauten.
Es bedarf achtsamer Spurensucher und neugieriger Fährtenleser, um diesen Lebenszeichen so manches Geheimnis über ihre "Besitzer" zu entlocken.
Eckdaten:
Ausgangspunkt: Anlaufalm
Zielpunkt: Ebenforstalm
Gehzeit: 5:00 Std.
Tourlänge: 15,40 km
Höhendifferenz Aufstieg: 635 m
Höhendifferenz Abstieg: 520 m
Schwierigkeit: •••
Begehbar in folgenden Monaten:
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Ausrüstung:
Wanderschuhe, feste Schuhe
Wegbeschaffenheit:
Asphalt, Wald, Almboden
Besonderheiten:
Anlaufalm, Große Klaushütte, Große Klause, Ebenforstalm, Themenweg "Wollgras, Alm und Wasserschwinde"

